Ziegenlexikon
Die erste Erwähnung der Toggenburger Ziege geht auf das Jahr 1802 zurück. Beschrieben wird eine Ziegenrasse aus dem Toggenburg im Kanton St. Gallen.
Die Toggenburger Ziege ist eine hellbraune bis
graue Ziege. Auffällig sind hellere Streifen, die sich
von den Ohrenansatz bis zum Maul ziehen und die Umgebung des
Mauls hell bis weiß zeichnen. Ihre Milchleistung liegt etwas
unter der Milchleistung der Saanenziege.
Auch die Toggenburger Ziege wurde aufgrund ihrer Milchleistung in viele
Länder exportiert und dort als eigenständige Rasse geführt
oder in andere Rassen eingekreuzt. Wie beispielsweise bei
der Thüringer Waldziege.
| Bock | Trockenmasse | Zuchtziel | Max. Verbreitung (Herdbuchbestand) |
|---|---|---|---|
65 - 75 Kg 75 - 85 cm | 2,1 Kg/Tag | Milch | ohne regionalen Schwerpunkt |
Die Toggenburger Ziege ist eine robuste Ziegenrasse, die sich für die extensive Landschaftspflege, bei gleichzeitiger wirtschaftlicher Nutzung der Milchleistung, eignet. Mit Kreuzungen aus der Toggenburger Ziege und der Burenziege wurden bereits gute Erfolge in der Landschaftspflege im Rheintal erzielt. Die Beweidung wurde dabei in der Winterzeit unterbrochen und dauerte von März bis November. | |||